Beschreibung:

Entworfen und gestaltet wurde eine Art mobiles und transportables «Minimalpaket», das alle natürlichen Bedürfnisse und die essentiellen Wohnbedürfnisse eines Bewohners erfüllen kann. Als Orientierung diente die "Maslowsche Bedürfnissanalyse".
Die Box, welche die essentiellen Bedürfnisse des Benutzers stillen soll, muss die körperlichen Bedürfnisse stillen. Man kann davon ausgehen, dass sich die Person in einem Umfeld befindet in der schon ein großer Teil der körperlichen Bedürfnisse "fast von alleine" befriedigt wird: Atmung, Nahrung, Wärme (Zentralheizung in der Wohnung). Sind diese gestillt, gilt es noch die verbleibenden körperlichen Bedürfnisse zu beachten. Es sollte ein Bett vorhanden sein, auf dem geschlafen werden kann, in dem unter Umständen auch die Sexualität nicht zu kurz kommt und das Möbel sollte Wohlbefinden hervorbringen. Sind nun die körperlichen Grundbedürfnisse relativ problemlos befriedigt worden, findet man sich sofort auf einer höheren Stufe der Pyramide wieder. Es wird deutlich dass sich Sicherheit, Soziale Beziehungen, Soziale Anerkennung und Selbstverwirklichung auch mit Hilfe des Angebots im Umfeld (Stadtleben, Internet) erreichen lässt. Doch das Bedürfnis nach Heimat treibt einen in die eigenen „vier Wände“. Also braucht die Ausstattung noch einen Tisch, einen Stuhl, Licht und Strom, damit sich der Benutzer mit der Befriedigung der fünf Bedürfnisse ausseinander setzen kann.
Neben der Aufgabe des Möbels, das Leben zu erleichtern, muss es auch das Bedürfnis nach Ästhetik stillen. Es soll das Auge des Betrachters erfreuen und damit das Wohlbefinden steigern. Das Möbel ist leicht und in seiner Form ergonomisch. Es lässt es sich einfach im zusammengebauten Zustand transportieren und ist somit für den Stadtnomaden geeignet.
Es stellt sich noch die Frage für welchen Einsatz die Box geeignet ist. Betrachtet man den Haushalt, gibt es z.B. ein Vergabehaushalt. Ein Haushalt ist dann ein Vergabehaushalt, wenn Tätigkeiten wie Wäschewaschen, Kochen, Putzen usw. von außerhalb erledigt werden können. D.h. in der Wohnung finden nur noch wenige Dinge statt. Somit wird auch die Küche unnötig, oder sie ist nur noch in einer sehr minimalen Form vorhanden. Ein solcher Vergabehaushalt, ist für die Wohnbox geeignet.
Als Zukunftsvision ist es vorstellbar, dass die Grundrisse der Wohnungen, absolut neutral sind. D.h. sie geben in keiner Weise das Wohnverhalten vor. Nur alleine durch die mobilen Möbel kann der Wohnbereich differenziert werden.

 

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